Automatische Lager modernisieren, erweitern und umbauen
Herstellerneutrale Modernisierung bestehender Lagersysteme
Ein automatisches Lager muss nicht vollständig ersetzt werden, nur weil einzelne Komponenten veraltet sind, Ersatzteile fehlen oder sich die betrieblichen Anforderungen verändert haben.
In vielen Fällen lassen sich bestehende Lageranlagen gezielt modernisieren, erweitern oder umbauen. Weiterhin geeignete Komponenten bleiben erhalten, während Mechanik, Elektrotechnik, Steuerungstechnik oder Software an die zukünftigen Anforderungen angepasst werden.
Artschwager + Kohl unterstützt Unternehmen dabei, automatische Lager und Bestandslager herstellerneutral zu modernisieren. Gemeinsam mit unseren Partnern betrachten wir das Lager als Gesamtsystem – von Regalen, Regalbediengeräten und Fördertechnik über Elektro- und Sicherheitstechnik bis zu Lagerverwaltungssoftware, Materialflusssteuerung sowie ERP- und Produktionsintegration.
So können bestehende Investitionen weiter genutzt, technische Risiken reduziert und automatische Lagersysteme langfristig zukunftssicher weiterentwickelt werden.
Inhaltsverzeichnis
Wann sollte ein automatisches Lager modernisiert werden?
Automatische Lager sind häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte in Betrieb. Dabei erreichen die einzelnen Komponenten zu unterschiedlichen Zeitpunkten das Ende ihres technischen Lebenszyklus.
Regale, Stahlbau oder Teile der Mechanik können oft weiterhin genutzt werden, während Steuerungen, Antriebstechnik, Sicherheitssysteme oder Software bereits veraltet oder nicht mehr wartbar sind.
Typische Gründe für eine Lagermodernisierung sind:
- fehlende oder nur schwer verfügbare Ersatzteile,
- abgekündigte Steuerungs- und Antriebstechnik,
- zunehmende Störungen und Stillstandszeiten,
- veraltete Lagerverwaltungs- oder Materialflusssoftware,
- eine ERP-Migration, beispielsweise auf SAP S/4HANA,
- veränderte Produkte, Ladeeinheiten oder Prozesse,
- zu geringe Lagerkapazität oder Umschlagleistung,
- neue Produktions- oder Versandbereiche,
- fehlende Transparenz und Diagnosemöglichkeiten.
Eine Modernisierung der Lagerautomation kann die Verfügbarkeit und Wartbarkeit verbessern, die Lagerleistung erhöhen und das bestehende System an neue betriebliche Anforderungen anpassen.
Auch ein automatisches Bestandslager lässt sich häufig schrittweise modernisieren, ohne die gesamte Anlage vollständig zu ersetzen.
Lager modernisieren, erweitern oder umbauen
Nicht jedes Projekt ist ein klassisches Lager-Retrofit. Abhängig von der Ausgangssituation können unterschiedliche Maßnahmen sinnvoll sein.
Lager modernisieren
Bei einer Modernisierung werden veraltete oder nicht mehr wartbare Komponenten erneuert. Dazu gehören beispielsweise Regalbediengeräte, Fördertechnik, Steuerungen, Antriebe, Sicherheitstechnik, Schaltschränke oder Lagersoftware.
Lager erweitern
Eine Lagererweiterung schafft zusätzliche Kapazität oder Leistung. Möglich sind unter anderem zusätzliche Lagerplätze, Regalgassen, Förderstrecken, Arbeitsplätze, Lifte, Verschiebewagen oder Übergabepunkte.
Auch Lagerverwaltungssoftware und Materialflusssteuerung müssen bei einer Erweiterung an die neue Anlagenstruktur angepasst werden.
Lager umbauen
Ein Lagerumbau passt die Bestandsanlage an neue Produkte, Ladungsträger oder Prozesse an. Dabei können Lagerplätze, Materialflusswege, Lastaufnahmemittel, Arbeitsbereiche oder Produktionsanbindungen verändert werden.
Lager nachrüsten oder umrüsten
Bei einer Nachrüstung werden zusätzliche Funktionen integriert, beispielsweise neue Sensorik, Sicherheitseinrichtungen, Wiegetechnik, Identifikationssysteme oder Bedienplätze.
Eine Umrüstung kann erforderlich werden, wenn das Lager zukünftig andere Abmessungen, Gewichte oder Materialien verarbeiten soll.
Modernisierung, Erweiterung, Umbau und Nachrüstung greifen in Brownfield-Projekten häufig ineinander. Entscheidend ist deshalb eine gewerkeübergreifende Planung der Gesamtanlage.
Modernisieren oder neu bauen?
Ob eine Lagermodernisierung oder ein vollständiger Neubau sinnvoller ist, hängt vom Zustand der Bestandsanlage und den zukünftigen Anforderungen ab.
Für eine Modernisierung spricht insbesondere, wenn Gebäude, Regale und wesentliche Teile der Mechanik weiterhin geeignet sind. Bestehende Investitionen können dann erhalten und gezielt um neue Technik ergänzt werden.
Ein Neubau kann die bessere Lösung sein, wenn die vorhandene Anlagenstruktur die benötigte Kapazität, Leistung oder Prozessgestaltung grundsätzlich nicht mehr ermöglicht.
Die Entscheidung sollte deshalb nicht allein anhand des Anlagenalters getroffen werden. Maßgeblich sind Technik, Prozesse, Wirtschaftlichkeit, Umbauzeiten und zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten.
Welche automatischen Lager können modernisiert werden?
Grundsätzlich lassen sich unterschiedliche automatische Lagersysteme modernisieren, erweitern und umbauen. Entscheidend sind ihr tatsächlicher Zustand und die zukünftigen Anforderungen.
Palettenlager und Hochregallager
Bei automatischen Palettenlagern können Regale, Regalbediengeräte, Palettenfördertechnik, Lifte, Verschiebewagen, Steuerungen und Software erneuert oder erweitert werden.
Typische Ziele sind eine höhere Verfügbarkeit, zusätzliche Lagerkapazität, eine höhere Umschlagleistung oder die Integration neuer Produktions- und Versandbereiche.
Behälterlager und automatische Kleinteilelager
Automatische Behälterlager werden häufig als automatische Kleinteilelager, kurz AKL, eingesetzt. Gelagert und transportiert werden Behälter, KLTs, Kartons oder vergleichbare Ladungsträger.
Modernisierungen können Regalbediengeräte, Behälterfördertechnik, Lifte, Kommissionierplätze, Steuerungen, Lagerverwaltung und Materialflusssteuerung betreffen.
Tablarlager
In Tablarlagern werden Artikel oder Ladeeinheiten auf Tablaren gelagert. Typische Einsatzbereiche sind Ersatzteile, Werkzeuge, Bauteile, Bleche oder unterschiedlich geformte Güter.
Bei einem Retrofit oder Umbau können Regale, Regalbediengeräte, Lastaufnahmemittel, Tablarfördertechnik, Übergabestationen und die softwareseitige Verwaltung der Tablare angepasst werden.
Langgutlager
Langgutlager sind für Rohre, Profile, Stangen oder vergleichbare Materialien ausgelegt.
Modernisierungen betreffen häufig Lagergestelle, Kassetten, Lastaufnahmemittel, Antriebstechnik, Steuerungen sowie die Anbindung an Sägen und Produktionsmaschinen. Aufgrund der engen Verbindung mit der Fertigung müssen Lager und Produktionslogistik gemeinsam betrachtet werden.
Trommel- und Haspellager
Trommel- und Haspellager werden beispielsweise für Kabel, Seile, Drähte oder Schläuche eingesetzt. Je nach Anlagenstruktur können automatische Regalsysteme und Bodenlager miteinander kombiniert werden.
Besondere Anforderungen sind unterschiedliche Trommelabmessungen und Gewichte, Restmengen- oder Restlängenverwaltung, Wiegetechnik sowie die Anbindung an Schneid-, Wickel- und Konfektionierungsprozesse.
Welche Bereiche eines Lagers können modernisiert werden?
Eine Lagermodernisierung kann einzelne Komponenten oder die gesamte Lageranlage umfassen.
Mechanik und Lagertechnik
Dazu gehören:
- Regale und Stahlbau,
- Regalbediengeräte,
- Lastaufnahmemittel,
- Fördertechnik,
- Lifte und Verschiebewagen,
- Arbeits- und Übergabeplätze.
Bestehende Komponenten können geprüft, instand gesetzt, angepasst, erweitert oder vollständig ersetzt werden.
Elektro- und Sicherheitstechnik
Modernisiert werden können unter anderem Schaltschränke, Verkabelung, Antriebe, Energieversorgung, Sensorik, Sicherheitssteuerungen, Zugangssysteme und Schutzeinrichtungen.
Steuerungstechnik
Abgekündigte SPS-Systeme gehören zu den häufigsten Gründen für ein Lager-Retrofit. Die Steuerungsmodernisierung kann vollständig oder abschnittsweise erfolgen.
Dabei müssen Mechanik, Antriebe, Sicherheitstechnik, Visualisierung und übergeordnete Systeme zuverlässig zusammenspielen.
Lagerverwaltungs- und Materialflusssoftware
Bei der Ablösung einer veralteten Lagersoftware werden Prozesse, Lagerplätze, Bestände, Ladeeinheiten, Aufträge und Schnittstellen analysiert.
Anschließend wird festgelegt, welche Aufgaben zukünftig das ERP-System, das Lagerverwaltungssystem – LVS beziehungsweise WMS – und die Materialflusssteuerung – MFR beziehungsweise MFC – übernehmen.
ERP- und Produktionsintegration
Bestehende Lager können an neue ERP-, MES- und Produktionssysteme angebunden werden. Anlass ist häufig eine ERP-Einführung oder Migration, beispielsweise auf SAP S/4HANA, SAP EWM oder Microsoft Dynamics 365.
Eine klare Aufgabenverteilung zwischen ERP, Lagerverwaltung, Materialflusssteuerung und Steuerungstechnik verhindert unnötige Schnittstellen und widersprüchliche Prozesse.
Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen für → SAP-Integration, → Microsoft Dynamics 365, → allgemeine ERP-Integration und → Produktionslogistik.
Lager im laufenden Betrieb modernisieren
Automatische Lager übernehmen häufig zentrale Aufgaben für Produktion, Materialversorgung und Versand. Längere Stillstände sind deshalb in vielen Anlagen nicht möglich oder nur in eng begrenzten Zeitfenstern zulässig.
Eine Lagermodernisierung muss daher so vorbereitet werden, dass möglichst viele Arbeiten bereits vor dem eigentlichen Umbau abgeschlossen sind.
Abhängig von Anlage und Projekt kann die Umsetzung:
- gassenweise,
- in einzelnen Fördertechnikbereichen,
- während geplanter Produktionsstillstände,
- mit parallelem Betrieb von Alt- und Neusystem,
- über definierte Umschaltpunkte oder
- mit vorübergehenden Ersatzprozessen
erfolgen.
Entscheidend ist eine detaillierte Migrations- und Inbetriebnahmeplanung. Schnittstellen, Testabläufe, Abhängigkeiten, Umschaltpunkte und Rückfallmöglichkeiten werden festgelegt, bevor die Arbeiten an der produktiven Anlage beginnen.
Vorabtests mit digitalen Zwillingen
Um Stillstands- und Inbetriebnahmezeiten zu reduzieren, bilden wir Regalbediengeräte und Fördertechnik in digitalen Zwillingen ab.
Die Steuerungssoftware kann dadurch bereits im Büro unter realitätsnahen Bedingungen entwickelt und umfassend getestet werden. Dazu gehören Fahr- und Transportabläufe, Verriegelungen, Auftragsfolgen, Störfälle, Wiederanlaufszenarien und die Kommunikation mit der Materialflusssteuerung.
Auch LVS beziehungsweise WMS, LSS beziehungsweise WCS, MFR beziehungsweise MFC sowie Schnittstellen zu ERP- und Produktionssystemen können vorab gegen simulierte Anlagen und Testsysteme geprüft werden.
Software- und Schnittstellenfehler werden dadurch möglichst früh erkannt und nicht erst während des produktiven Umbaus.
Schaltschränke vorfertigen und testen
Sind Änderungen an der Elektrotechnik erforderlich, werden neue Schaltschränke soweit wie möglich im Voraus gefertigt, verdrahtet und vollständig geprüft.
Steuerungs- und Sicherheitsfunktionen, Ein- und Ausgangssignale, Netzwerkkommunikation, Antriebsansteuerungen und Diagnosefunktionen können bereits vor der Auslieferung getestet werden.
Der Austausch am Regalbediengerät oder an der Fördertechnik beschränkt sich dadurch weitgehend auf vorbereitete Montage-, Anschluss- und Umschaltarbeiten.
Arbeiten in der Bestandsanlage vorbereiten
Auch Arbeiten direkt an der Anlage können häufig bereits während des regulären Betriebs vorbereitet werden.
Bei einer Umstellung von PROFIBUS auf PROFINET lassen sich beispielsweise neue Netzwerkleitungen, Verteiler und Anschlusspunkte parallel zur bestehenden Installation verlegen.
Während des eigentlichen Stillstandsfensters müssen dann nur noch Busanschaltungen oder Interface-Module ausgetauscht, mit der vorverlegten PROFINET-Infrastruktur verbunden und geprüft werden.
Auf diese Weise werden umfangreiche Installationsarbeiten aus dem kritischen Umbauzeitraum herausgelöst.
Ablauf einer Lagermodernisierung
Eine strukturierte Vorgehensweise reduziert technische und betriebliche Risiken.
1. Bestandsaufnahme
Anlage, Prozesse, Mechanik, Elektrotechnik, Sicherheitstechnik, Steuerungen, Software und Schnittstellen werden erfasst und bewertet.
2. Zielbild
Kapazität, Leistung, zukünftige Prozesse, Ladungsträger, ERP- und Produktionsanbindung sowie zulässige Stillstandszeiten werden festgelegt.
3. Modernisierungs- und Migrationskonzept
Es wird entschieden, welche Komponenten weiterverwendet, angepasst, erweitert oder ersetzt werden. Gleichzeitig werden Umbauabschnitte, Umschaltpunkte, Tests und Rückfallmöglichkeiten geplant.
4. Engineering, Simulation und Vorabtests
Mechanik, Elektrotechnik, Sicherheitstechnik, Steuerungen und Software werden detailliert geplant. Schaltschränke werden vorgefertigt, Steuerungssoftware mit digitalen Zwillingen getestet und Schnittstellen zu Lager-, ERP- und Produktionssystemen geprüft.
5. Vorbereitung in der Bestandsanlage
Soweit möglich, werden Leitungen, Netzwerkkomponenten, Montagepunkte und neue Anlagenteile bereits während des laufenden Betriebs vorbereitet.
6. Umbau und Inbetriebnahme
Die Umstellung erfolgt vollständig oder in mehreren Stufen innerhalb der vorgesehenen Stillstandsfenster. Anschließend werden die modernisierten Bereiche kontrolliert getestet und in den produktiven Betrieb überführt.
7. Anlaufbegleitung und Optimierung
Nach der Umschaltung begleiten wir den produktiven Anlauf, analysieren die realen Betriebsabläufe und optimieren die Anlage bei Bedarf weiter.
Erfahrung aus realen Modernisierungsprojekten
Artschwager + Kohl entwickelt und integriert seit 1998 Lösungen für automatische Lager, Materialfluss und Produktionslogistik.
Unsere Modernisierungsprojekte reichen von der Ablösung einzelner Steuerungs- und Softwaresysteme bis zur gewerkeübergreifenden Erneuerung kompletter Lageranlagen.
Dazu gehören unter anderem:
- automatische Paletten- und Hochregallager,
- Behälter- und Tablarlager,
- Modernisierungen im laufenden Betrieb,
- Ablösung bestehender LVS- und MFR-Systeme,
- Modernisierung von Steuerungs- und Elektrotechnik,
- ERP-Migrationen,
- SAP- und Microsoft-Dynamics-Integration,
- Produktionsintegration,
- Simulationen und Vorabtests mit digitalen Zwillingen.
Herstellerneutrale Lagermodernisierung aus einer Hand
Bestehende Lager bestehen häufig aus Komponenten unterschiedlicher Hersteller und Baujahre. Deshalb muss die heutige Gesamtanlage betrachtet werden – nicht nur der ursprüngliche Lieferumfang.
Als herstellerneutraler Partner entwickeln wir Lösungen unabhängig vom ursprünglichen Anlagenlieferanten. Weiterhin geeignete Komponenten können erhalten und mit neuer Technik kombiniert werden.
Gemeinsam mit unseren Partnern übernehmen wir je nach Projekt:
- Analyse und Modernisierungskonzept,
- Mechanik und Regaltechnik,
- Regalbediengeräte und Fördertechnik,
- Elektro- und Sicherheitstechnik,
- Steuerungstechnik,
- Lagerverwaltungs- und Materialflusssoftware,
- ERP- und Produktionsintegration,
- Simulation, Tests und Inbetriebnahme,
- Service und langfristige Betreuung.
Das Ziel ist keine maximale Austauschquote, sondern eine technisch tragfähige und wirtschaftlich sinnvolle Gesamtlösung.
Erfahren sie mehr über unsere → Anwendungen, → Lösungen für die Produktions- und Intralogistik und → Modernisierungsleistungen.
Lassen Sie uns über die Modernisierung Ihres Lagers sprechen
Jede Lageranlage besitzt eigene technische Strukturen, gewachsene Prozesse und individuelle Anforderungen.
Gemeinsam entwickeln wir eine Modernisierungslösung, die geeignete Komponenten weiter nutzt, notwendige Erweiterungen gezielt integriert und die Anlage langfristig zuverlässig und wartbar weiterführt.
Sprechen Sie mit uns über die Modernisierung, Erweiterung oder den Umbau Ihres automatischen Lagers.
Häufige Fragen zur Lagermodernisierung
Was ist der Unterschied zwischen Lagermodernisierung und Retrofit?
Retrofit bezeichnet meist die technische Nachrüstung oder Erneuerung bestehender Komponenten. Eine Lagermodernisierung kann zusätzlich Erweiterungen, Umbauten, neue Prozesse sowie Änderungen an Software und ERP-Integration umfassen.
Kann ein Lager im laufenden Betrieb modernisiert werden?
Viele automatische Lager können abschnittsweise oder in geplanten Stillstandsfenstern modernisiert werden. Digitale Zwillinge, Software-Vorabtests, vorgefertigte Schaltschränke und vorbereitete Feldinstallationen helfen dabei, die erforderlichen Stillstandszeiten zu begrenzen.
Kann ein bestehendes automatisches Lager erweitert werden?
Abhängig von Gebäude, Regalen und Anlagenlayout können zusätzliche Lagerplätze, Förderstrecken, Arbeitsplätze, Regalgassen oder Übergabepunkte integriert werden. Steuerung, Lagerverwaltung und Materialflusssoftware müssen dabei entsprechend erweitert werden.
Welche Teile eines Lagers können weiterverwendet werden?
Häufig können Regale, Stahlbau oder Teile der Mechanik weiterhin genutzt werden. Entscheidend sind ihr Zustand, die zukünftige Belastung und das geplante Anlagenkonzept.
Ist eine Lagermodernisierung wirtschaftlicher als ein Neubau?
Sind wesentliche Teile der Anlage weiterhin nutzbar, kann eine Modernisierung wirtschaftlicher und mit geringeren baulichen Eingriffen verbunden sein. Bei grundlegenden strukturellen Einschränkungen kann dagegen ein Neubau sinnvoller sein.
Welche Lagertypen lassen sich modernisieren?
Modernisiert werden können unter anderem Paletten- und Hochregallager, Behälterlager und automatische Kleinteilelager, Tablarlager, Langgutlager sowie Trommel- und Haspellager.