Produktionslogistik

Definition:

„Unter Produktionslogistik versteht man die Planung, Steuerung, Kontrolle des innerbetrieblichen Transports von Material, Fertigungsteilen und Produkten bei der Lagerung und Fertigung.“

Was versteht man unter Produktionslogistik?

Arbeiterin in der Produktion

Die Produktionslogistik wird auch als Fertigungslogistik oder „innerbetriebliche Logistik“ bezeichnet. Sie ist das Bindeglied zwischen Beschaffungslogistik und Distributionslogistik.

Zur Fertigungslogistik zählen alle Prozesse zur Versorgung der Fertigung mit Produktionsteilen und Materialien und der Transport von fertigen Produkten zum Absatzlager.

Aufgaben der Produktionslogistik

Aufgabe der Produktionslogistik ist die Planung, Steuerung, Überwachung und Durchführung der Lagerung und des innerbetrieblichen Transports von Lagerwaren, Material, Artikeln, Rohstoffen, Fertigungsteilen und fertigen Produkten.

Ziel der Produktionslogistik

Ziel der Fertigungslogistik ist das optimale Lagern, Fördern und Umschlagen von allen Rohstoffen, Fertigungsteilen und Fertigungsprodukten. Im Sinne einer Smart Factory und Industrie 4.0 gewinnen innerbetriebliche Lager- und Transportprozesse zunehmend an Bedeutung. Insbesondere geht es darum, alle Prozesse so zu steuern, dass Lagerkapazitäten reduziert und Umschlagprozesse per Automatisierung perfektioniert werden.

Durch optimal abgestimmte Informationsflüsse, Materialbewegungen und den Wertfluss können Intralogistikprozesse heute so optimiert werden, dass sich daraus zahlreiche Wettbewerbsvorteile ergaben können.

Produktlogistik-Vorteile

  • Geringere Lagebestände
  • Höhere Umschlaggeschwindigkeit
  • Verbesserung der Qualitätsstandards
  • Personaleinsparung
  • Produktionskosten-Ersparnisse
  • Geringere Lagerkosten
  • Schnellere Produktion
  • Minimierung von Fehlerquoten
  • Bessere Kontrolle
  • Höhere Flexibilität

Zukunftschancen und Möglichkeiten der Produktionslogistik

Immer mehr Unternehmen optimieren ihre Produktionsplanung, ihre Kommissioniersysteme, das Transportleitsystem und das Logistikcontrolling zur Produktionsoptimierung.

Zielsetzung: die Durchlaufzeiten, die Auftragszeit und den Materialfluss durch effiziente Produktionsprozesse der Fertigungssysteme zu verbessern. Durch eine ausgefeilte Koordinationsfunktion soll das Bestandsmanagement von Rohmaterial und Betriebsstoffen, die Produktionsversorgung und die Leistung der Produktion mittels Optimierungsalgorithmen perfekt funktionieren.

Um die Lieferfähigkeit, die Liefertreue entsprechend der Nachfrage zu organisieren, werden zunehmend modernste Softwarelösungen wie CAD, CAE, CAP, CAM, CIM, PPS-Systeme, NC Programmierung und natürlich die führende SAP Software genutzt.

Die Digitalisierung, die Automation, autonomes Fahren, Roboter, Big Data und KI bilden die zentralen Faktoren, um durch eine antizipatorische Intralogistik das Supply Chain Management zu revolutionieren. Die optimale Ausgestaltung und Digitalisierung des „Internet der Dinge“ hilft immer mehr Unternehmen auf dem Weg zur Smart Factory im Sinne von Logistik 4.0.

Um derartige Chancen und Möglichkeiten bestmöglich zu realisieren, sollte unbedingt das Know-how von erfahrenen Spezialisten für Automatisierungs- und Produktionssoftware genutzt werden.

Software-Lösungen für eine optimale Fertigungslogistik

Digitale Lösungen sind der Erfolgsschlüssel für optimale Intralogistikprozesse. Deshalb bilden geeignete Softwarelösungen die Basis bei der Automatisierung von innerbetrieblichen Lager- und Transportprozessen.

Moderne Intralogistik ermöglicht es, alle innerbetrieblichen Prozesse so zu planen, zu steuern und zu kontrollieren, dass Fertigungs- und Lagerprozesse optimal organisiert werden können. Durch spezielle Sensoren an Produktions- und Förderanlagen und die Einbindung in ein übergreifendes ERP-System kann der gesamte Produktionsprozess perfekt gemanagt werden.

Ob SAP ERP, SAP EWM, S/4Hana, OEE-, BDE-, MDE-Systeme, Manufacturing Execution Systeme, Transport Management Systeme, Task Management Systeme, Prozessleitsysteme, Staplerleitsysteme, automatisch gelenkte Fahrzeugsysteme und Lagerverwaltungssoftware – es gibt zahlreiche ausgereifte Softwarelösungen, die sich maßgeschneidert an die individuellen Anforderungen von Betrieben anpassen lassen.

Kontakt aufnehmen:

Jürgen Kohl, Geschäftsführer von Artschwager + Kohl

Sie haben Fragen zur Prozessleittechnik für eine Anlage? Sie benötigen Informationen über Prozessleitsysteme? Über die Möglichkeiten des Engineering? Die Integration von Prozessleitsystemen wie ProLeiT Plant IT in Ihre Intralogistik? Bitte rufen Sie uns jederzeit an. Lassen Sie uns kostenlos und unverbindlich über Ihr Projekt sprechen. Finden wir heraus, wie wir Ihnen helfen können.

Jürgen Kohl

+49 9132 836660
Email schreiben

 

FAQ Produktionslogistik

Welche Software für die Produktionslogistik?

Die Logistikplanung und das Produktionscontrolling erfordern immer stärker intelligente Software-Lösungen, um den Industrie 4.0-Anforderungen von „Made-to-order“ und Customization gerecht zu werden.

Durch eine individuell angepasste Produktionslogistik-Software lassen sich erhebliche Effizienz-Vorteile bei der Wertschöpfung erzielen. Eine leistungsfähige Standard-Software, die von einem versierten Softwarespezialisten für Produktionslogistik durch entsprechende Schnittstellen ideal in die Unternehmenslogistik integriert wird, ist eine gute Investition in mehr Zukunftssicherheit einer leistungsfähigen Supply Chain.

Artschwager + Kohl passt Standard-Softwarelösungen wie SAP EWM, SAP ERP, S/4HANA, MES-Systeme, Task Management Software, Transport Management Software oder Lagertechniksoftware perfekt an die Erfordernisse einer perfekten Logistikkette an.

Was umfasst die Produktionslogistik?

Als Bindeglied zwischen Beschaffungslogistik, Distributionslogistik bzw. Absatzlogistik und Teilbereichen der Intralogistik befasst sich die Produktionslogistik mit der Planung, Steuerung, Ausführung und Kontrolle von innerbetrieblichen Transportaufträgen, der Transportmittelwahl, Materialbedarfsplanung, Materialbewegung, Materialversorgung sowie der Lagerung von Rohstoffen, Bauteilen, Artikeln Werkstücken und Hilfsstoffen.

Was versteht man unter Distributionslogistik?

Unter Distributionslogistik versteht man die Vertriebslogistik von Unternehmen. Aufgabe der Absatzlogistik ist die Umsetzung aller Lagerprozesse und innerbetrieblichen Kommissionierungs- und Transportprozesse von Produkten, Artikeln und Waren im Anschluss an die Fertigung.

Welche Aufgaben übernimmt das PPS-System?

Aufgabe der Produktionsplanung und Steuerung PPS ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Produktionsprozesse in Unternehmen, um einen reibungslosen Produktionsprozess zu gewährleisten, den Ressourceneinsatz und Lagerbestände zu reduzieren, die Durchlaufzeiten und Umschlagkapazitäten zu verbessern, die termingerechte Lieferbereitschaft zu erhöhen.

Welche generellen Aufgaben hat die Produktionslogistik?

Zu den zentralen Aufgaben der Produktionslogistik gehört es, alle Produktionsfaktoren termingerecht in der richtigen Menge und Art in die Produktionsprozesse einzubinden. Um die Effizienz und Wertschöpfung der Produktionslogistik zu steigern, nutzen immer mehr Industrieunternehmen die Vorteile der Lean Logistik, um nicht-produktive Prozesse zu reduzieren.

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