Wie Sie Ihre Paletten GS1-konform und individuell nach Kunde etikettieren

Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie Ihre Paletten für Ihre Kunden ganz einfach und ZUKUNFTSSICHER mit EAN128 Etiketten auszeichnen können. Und wie Sie dabei sogar noch Zeit und somit Geld sparen werden.

Foto Jürgen Kohl, Geschäftsführer, Artschwager & Kohl Software GmbH
Jürgen Kohl

Mir ist bewusst, wo Sie der Schuh drückt

Eigentlich möchten Sie die Paletten überhaupt nicht etikettieren, denn das kostet nur Geld. Auf der anderen Seite fordern Ihre Kunden eine EAN128 Etikettierung nach dem Standard der GS1. Ohne Etikettierung dürfen Sie Ihre Kunden nicht mehr beliefern. Und darüber hinaus möchten viele Ihrer Kunden auch noch eigene, völlig individuelle Etikettenlayouts bekommen und sogar individuelle Daten auf ihren EAN128 Etiketten haben. Und für Ihre eigene, betriebsinterne Chargenverfolgung benötigen Sie ebenfalls eine, wie auch immer geartete, Identifizierung ihrer Paletten.

So war die Situation bei allen meinen Kunden...

Meine Kunden sind Produktionsbetriebe. Sie alle vertreiben ihre produzierten Waren über den Großhandel. Manchmal produzieren sie auch für andere Unternehmen als Lohnproduzent. Viele meiner Kunden hatten schon irgendwann einmal einen Barcode Tischdrucker oder sogar einige Etiketten Applikatoren für die automatische Etikettierung angeschafft. Sie hatten dazu eine Software des Druckerlieferanten eingesetzt. Ist ja nachvollziehbar, wird ja vom Druckerlieferanten gleich mit angeboten. Aber keinem Betreiber war zum Zeitpunkt der Anschaffung der Barcode Drucker bewusst, dass es mit dem reinen Anbringen eines EAN128 Etiketts auf einer Palette nicht getan war…

Mit solchen Lösungen konnten einige Produktionsbetriebe sogar länger als zwei Jahre arbeiten, aber bei vielen genügte der Funktionsumfang nicht mal ein Jahr.

Was war geschehen?

Großhändler und andere Produktionsbetriebe als Kunden

Großhändler sowie Produktionsbetriebe, für die als Lohnproduzent gearbeitet wurde, verlangten immer häufiger eine Individualisierung der Etiketten - das bedeutete, meine Kunden mussten für jeden ihrer Kunden andere Etiketten auf Ihren Paletten anbringen. Mit der Gestaltung des Layouts alleine war es aber nicht getan – sie mussten die Etiketten auch mit unterschiedlichen Daten versorgen. Und woher sollten diese nun kommen?

Die Auswirkungen bei meinen Kunden

Bei der Mehrzahl meiner Kunden führte dies dazu, dass die Druckersoftware des Druckerherstellers dauernd kosten- und zeitintensiv angepasst und erweitert werden musste; soweit sich diese überhaupt technisch und wirtschaftlich erweitern und anpassen lies.

Mitarbeiter meiner Kunden liefen häufig mit Laptops durch die Produktionshallen und spielten ständig geänderte Etikettenlayouts in die EAN Drucksysteme ein. Und wenn ein Artikel ausnahmsweise einmal auf einer anderen Linie oder gar in einem anderen Werk produziert wurde, dann konnte man fast darauf wetten, dass veraltete Etiketten-Layouts im Drucker geladen waren.

Es kam immer wieder vor, dass dies erst beim Wareneingang des Großhändlers bemerkt wurde. Für meine Kunden bedeutete dies, dass der Großhändler dann für seine manuelle Nacharbeit eine „Bearbeitungsgebühr pro Etikett“ verlangte - die er natürlich sofort mit Rechnungen meiner Kunden aufrechnete.

Um dem enormen Kostendruck der teuren EAN Applikatoren zu entgehen, schafften einige Produktionsbetriebe Etiketten-Applikatoren anderer Hersteller für leistungsschwächere Produktionslinien an. Und schwups, schon war wieder eine neue Software dabei, die wieder angepasst werden musste.

Aus lauter Angst vor schon wieder neuer Drucker-Software kauften dann viele nur noch die sündhaft teuren EAN128 Tischdrucker der Markführer, deren Etiketten Applikatoren sie ja schon in Betrieb hatten. Für dieses Geld hätte man aber mehrere und bessere Tischdrucker von einem anderen Hersteller anschaffen können.

Die Lösung: Ein Etikettiermanagementsystem

Um die genannten Probleme lösen zu können, bedurfte es einer umfangreicheren Lösung. Ein praxistaugliches, kostengünstiges und höchst flexibles Etikettier-Management musste geschaffen werden. Das Etikettier-Managementsystem musste dabei sowohl von Kleinstunternehmen für reine Tischdrucker als auch von großen Konzernen mit mehreren Produktionsstandorten effizient genutzt werden können. Es musste nicht nur Etiketten ausgeben, sondern diese zentral verwalten und dezentral bereitstellen, seine Daten ständig mit dem ERP/SAP-System austauschen und leicht in die Prozesse des Produktionsbetriebes integrierbar sein.

In Zusammenarbeit mit kleinen und großen Produktionsbetrieben haben wir ein Etikettier-Managementsystem entwickelt, das sich an den Anforderungen aus der Praxis orientiert.

Das LOMAS Etikettier-Managementsystem

  • Jeder Produktionsbetrieb ist mit dem Etikettier-Management nun in der Lage Barcode Drucker unterschiedlicher Hersteller verwenden zu können.

  • Die Etiketten werden je Artikel und Kunde vollautomatisch produziert.

  • Das System ist mandantenfähig, so dass der Produktionsbetrieb auch mit den Betriebsdaten seiner Kunden bei der Lohnproduktion (z.B. eigener NVE-Nummernkreis, eigene Berechnung des MHD) arbeiten kann.

  • Eine einfache Integration mit den Palettenbahnsteuerungen ist ebenfalls enthalten.

  • Um die logistischen Prozesse automatisieren zu können, kann das System über Schnittstellen zum Beispiel mit SAP, Navision, Foss, Trend und anderen ERP-System seine Daten austauschen.

  • Tischdrucker werden genauso wie automatische Etiketten-Applikatoren unterstützt. Die Tischdrucker können so zum einen für die Herstellung von Ersatzetiketten verwendet werden, zum anderen können Betriebe mit geringerem Ausstoß außschließlich mit Tischdruckern arbeiten. Automatische EAN128 Etiketten Applikatoren wären für diese meist unwirtschaftlich.

  • Das System unterstützt Etiketten für unterschiedliche Sprachen. Dies ist wichtig für Produzenten, die ihre Kunden im europäischen Ausland beliefern.

Erfahrungen mit dem Etikettier-Managementsystem

Als wichtigstes Kriterium hat sich die Flexibilität und die Zukunftsfähigkeit der Software herauskristalisiert. Vor allem im Europa-weiten Einsatz kommen ständig neue Anforderungen auf die Produktionsbetriebe zu. Nur durch die Flexibilität blieben die Investitionen erhalten und es konnten alle Wünsche der Großhändler und anderer Geschäftspartner sofort erfüllt werden.

Natürlich kommt es vor, dass man erst zu Produktionsbeginn bemerkt, dass man doch für diesen Auftrag ein neues Etikett benötigt. Dies liegt aber nicht am Etikettier-Managementsystem sondern an etwas ganz anderem.

Aber, entscheident ist, dass deswegen die Produktion nicht mehr verschoben werden muss. Das Etikettier-Managementsystem lässt es zu, in kürzester Zeit neue Etiketten mit neuen Daten und Berechnungen zentral einzupflegen. Damit stehen diese an allen Druckern europaweit automatisch zur Verfügung.

Und hier die versprochenen Kosteneinsparungen

Die Einsparungen und somit ein ROI ergeben sich durch den Wegfall der ständigen Kosten, die bisher entstanden. Die Höhe ist natürlich abhängig von der jeweiligen Situation des Produktionsbetriebes.

Beispiele für die Kosten, die entfallen:

  • Die Layoutdateien müssen nur noch auf einem zentralen Laufwerk abgelegt werden. Das LOMAS Etikettier-Managementsystem überträgt diese vollautomatisch in alle EAN-Drucksysteme mit eigenem internen Speicher. Ganz gleich ob dies Drucksysteme mit automatischem Applikator sind oder Tischdrucker. Das zeitaufwendige, ständige herumlaufen mit Laptops und manuelle Übertragen in die Drucksysteme entfällt. Das LOMAS Etikettier-Managemensystem sorgt auch für die europa-/weltweite Synchronisation der Layoutdateien.

  • Da alle Etikettendrucker immer mit den zentral verfügbaren Etiketten arbeiten, kommt es nicht mehr vor, dass bei einer ungeplanten Produktion auf einer anderen Linie oder gar in einem anderen Werk, alte / falsche Etiketten aufgebracht werden. Die bisher manuelle Nacharbeit entfällt.

  • Es ist jetzt kein Problem mehr eine Produktion an einem Produktionsort im einen Land für einen Produktionsort in einem anderen Land laufen zu lassen (Produktionsverschiebung von Land zu Land, z.B. Deutschland/Spanien mit Zielmarkt Frankreich). Die aufwendigen manuellen Vorbereitungen der Etiketten entfallen.

  • Es ist jetzt möglich, zum Beispiel für eine schnelle Linie einen leistungsfähigen Doppelkopf-Drucker mit zwei Applikatoren der Firma Logopack zu verwenden und für den Nachdruck der Etiketten auf einem kostengünstigen Tischdrucker eines anderen Herstellers die gleichen Etiketten zu produzieren. Dadurch reduzieren sich die Investitionen in die Tischdrucker (Anschaffung und Betrieb).

  • Weiterhin können nun für Leistungsschächere Linien (z.B. Weichpackungslinien) leistungsschwächere und somit kostengünstigere Applikationsdrucker anderer Hersteller verwendet werden. Dies reduziert die Investitionen in Anschaffung und Wartung der automatischen EAN-Applikatoren.

  • Die Kosten für Anschaffung und Updates der Druckersoftware der verschiedenen Druckerhersteller entfällt komplett.

  • Die Software der verschiedenen Druckerhersteller muss nicht mehr angepasst werden wenn ein Kunde von Ihnen ungewöhnliche Anforderungen hat.

Sie haben es sicher schon selbst bemerkt

Natürlich möchte ich Sie davon überzeugen, ein flexibles und mächtiges Etiketten-Managementsystem zu verwenden anstatt nur ein einfaches Etikettenausgabeprogramm.

Natürlich ist das mein Geschäft. Aber, ich lebe davon Ihre Investitionen in unflexible Drucksysteme durch optimalen Softwareeinsatz soweit als sinnvoll zu reduzieren und mit den ersparten Ausgaben Sie besser in der Optimierung Ihrer Prozesse zu unterstützen.

Bitte entscheiden Sie selbst was für Sie sinnvoller ist.

Ein Barcode Drucker und eine Etikettenausgabesoftware alleine bringt Sie meiner Meinung nach nicht ans gewünschte Ziel.

Sicher, Sie können damit sehr wohl Etiketten auf eine Palette bringen, aber mit dem ganzen Drumherum werden Sie gewaltig viel neue, manuelle Arbeit produzieren. Dadurch haben Sie sehr wahrscheinlich nur noch mehr Kosten anstatt welche einzusparen.

Meine Empfehlung:

Überlegen Sie sich bitte, bevor Sie aus der Not heraus neue Barcode Drucker kaufen:

  • Ist Ihnen bewusst, dass ein Druckerhersteller vom Verkauf seiner Drucker lebt - und nicht davon, dass er Sie bei der Optimierung Ihrer Produktionsprozesse möglichst optimal unterstützt?

  • Haben Sie schon in Ihrem Betrieb ermittelt, welche bisher manuellen Prozesse durch eine gute Etikettier-Managementlösung automatisiert werden könnten? Sie hätten dadurch nicht nur Ausgaben für ein Drucksystem sondern Sie hätten sofort einen ROI – das bedeutet, Sie könnten Ihre Ausgaben durch Kosteneinsparungen an anderer Stelle sofort gegen finanzieren

  • Wissen Sie schon welche Daten Ihre Kunden in ZUKUNFT auf den Etiketten haben möchten? Wenn Sie das nicht herausfinden können, setzen Sie auf eine flexible und vor allem zukunftsfähige Lösung.

  • Fragen Sie sich, ob eine einfache Etikettenausgabesoftware für die ZUKUNFT für Ihre Anforderungen genügt oder ob Sie eher eine Etikettier-Managementlösung benötigen, die Sie flexibel in Ihre Prozesse einbinden können und die Ihren Betrieb beim Zeit und Geld sparen hilft.

Das LOMAS-Etikettiermanagement lässt sich problemlos nachträglich in Produktionsbetriebe integrieren. Sie können somit sofort die neuen Fähigkeiten nutzen, und dies mit Ihren vorhandenen EAN-Druckern.

Mein Angebot an Sie

Foto Jürgen Kohl, Geschäftsführer, Artschwager & Kohl Software GmbH
Jürgen Kohl

Ich kann Ihnen hier nicht sagen, welche Lösung für Sie am besten ist. Aber ich finde das gerne mit Ihnen heraus.

Möchten Sie Ihr Projekt kostenlos und unverbindlich mit mir besprechen?

Dann lassen Sie uns doch einen kostenlosen telefonischen Beratungstermin vereinbaren.

Schicken Sie mir einfach eine kurze Notiz mit Ihrem Wunschtermin. Ich rufe Sie gerne zurück.

Sie können mich gerne auch direkt anrufen:

+49 (0)9132 83 666 - 0.

Mit besten Grüßen, Ihr Jürgen Kohl