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Prozessleitsystem
Was versteht man unter einem Prozessleitsystem?
Definition:
"Prozessleitsysteme bestehen aus prozess- und benutzernahen Komponenten zur Steuerung, Überwachung und Optimierung von Anlagen."
Ein Prozessleitsystem (PLS, engl. Process Control System, PCS) hilft Industrieunternehmen, die Effizienz der Fertigung zu erhöhen, eine hohe Produktqualität sicherzustellen und flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren.
Aufgaben eines Prozessleitsystems (PLS)
Die Aufgaben von Prozessleitsystemen bei der Automation von Anlagen reichen vom Messen und Anpassen von Prozessgrößen, über die Steuerung von Intralogistikprogrammen bis hin zum Anzeigen und Überwachen von Prozesszuständen und Führungsgrößen.
Ein PLS ermöglicht dem Bedienpersonal gezielte Eingriffe in die Prozesssteuerung.
PLS Softwarelösungen erlauben das individuelle Einbinden von Aktoren und Sensoren. Weitere Aufgaben: Die dauerhafte Archivierung wichtiger Daten, der Schutz vor unberechtigten Eingriffen und die Vermittlung zwischen Produktion und der Unternehmensleitebene.
Ein Prozessleitsystem sollte sich über Offenheit, Durchgängigkeit, Echtzeitfähigkeit und eine hohe Verfügbarkeit auszeichnen.
Konkrete Anwendungen und Nutzen von Prozessleittechniksystemen
Durch ein modernes PLS erhöhen Sie die Transparenz Ihrer Intralogistik. Sie können Beschaffungsprobleme der Lager-Informationstechnologie und der Automatisierungstechnik beseitigen. Sie verbessern damit Ihre Lagersituation und können Ihr bestehendes LVS ersetzen.
Mit einem versierten Software-Partner können Sie Ihr Lager modernisieren und durch weitere Systeme erweitern, wie SAP EWM, SAP Stock Room oder ein ERP anderer Hersteller.
Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS)
Die Steuerung prozessnaher Komponenten wird insbesondere von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS; engl. PLC Programmable Logic Controller) übernommen. Speicherprogrammierbare Steuerungen bilden einen zentralen Erfolgsfaktor bei der Automatisierung im Sinne von Industrie 4.0. Denn PLCs (Programmable Logic Controller) sind individuell programmierbar und durch Module individuell auf unterschiedliche Anforderungen erweiterbar.
Speicherprogrammierbare Steuerungen genügen selbst hohen Ansprüchen an die Funktionalität, eine hohe Verfügbarkeit und die Redundanz von Systemen. Wichtig ist eine zielgenaue Integration der SPSen durch erfahrenes Personal. Artschwager + Kohl hat seine Kompetenz bei der Implementierung von Prozessleitsystemen und PLCs in zahlreichen Projekten unter Beweis gestellt.
ProLeiT Plant IT Prozessleittechnik
Die Prozessleittechnik-Lösung „ProLeiT“ der ProLeiT AG ist ideal für Industrieunternehmen, die nach zukunftsweisenden Lösungen für Automatisierung, Prozessleittechnik und Manufacturing Execution Systems (MES) suchen.
Ein besonderer Vorteil von ProLeiT Plant ist der modulare Aufbau einzelner Systemkomponenten. Durch die Kombination des Basissystems mit einzelnen Modulen können problemlos individuelle Anforderungen von Industrieunternehmen bedient werden.
Weiterer Vorteil: der Einsatz von Modulen, eine stufenweise Integration in bestehende Automatisierungssysteme, Abläufe und die aktuelle Anlagentechnik.
Sehr vorteilhaft sind auch die Offenheit des Systems sowie die Transparenz und Sicherheit.
ProLeiT Plant IT erlaubt Änderungen, Erweiterungen und eine Projektierung bei laufendem Betrieb und ist skalierbar vom Einplatzsystem bis hin zu übergreifenden Lösungen. Vorkonfigurierte Automatisierungsobjekte, Prozessvisualisierungen, einzelne Module für Materialwirtschaft und ERP-Schnittstellen sind weitere praktische Vorteile.
Das SPS-basierte Prozessleitsystem Plant IT unterstützt Steuerungen von Rockwell Automation, VIPA und Siemens.
Vom Begriff zur Umsetzung
Sie wissen, was Sie brauchen — wir wissen, wie es umgesetzt wird. Lassen Sie uns gemeinsam die passende Lösung für Ihren Betrieb entwickeln.
FAQ - Fragen und Antworten zum Thema Produktionslogistik
Die Logistikplanung und das Produktionscontrolling erfordern immer stärker intelligente Software-Lösungen, um den Industrie 4.0-Anforderungen von „Made-to-order“ und Customization gerecht zu werden.
Durch eine individuell angepasste Produktionslogistik-Software lassen sich erhebliche Effizienz-Vorteile bei der Wertschöpfung erzielen. Eine leistungsfähige Standard-Software, die von einem versierten Softwarespezialisten für Produktionslogistik durch entsprechende Schnittstellen ideal in die Unternehmenslogistik integriert wird, ist eine gute Investition in mehr Zukunftssicherheit einer leistungsfähigen Supply Chain.
Artschwager + Kohl passt Standard-Softwarelösungen wie SAP EWM, SAP ERP, S/4HANA, MES-Systeme, Task Management Software, Transport Management Software oder Lagertechniksoftware perfekt an die Erfordernisse einer perfekten Logistikkette an.
Unter Distributionslogistik versteht man die Vertriebslogistik von Unternehmen. Aufgabe der Absatzlogistik ist die Umsetzung aller Lagerprozesse und innerbetrieblichen Kommissionierungs- und Transportprozesse von Produkten, Artikeln und Waren im Anschluss an die Fertigung.
Aufgabe der Produktionsplanung und Steuerung PPS ist die Planung, Steuerung und Kontrolle aller Produktionsprozesse in Unternehmen, um einen reibungslosen Produktionsprozess zu gewährleisten, den Ressourceneinsatz und Lagerbestände zu reduzieren, die Durchlaufzeiten und Umschlagkapazitäten zu verbessern, die termingerechte Lieferbereitschaft zu erhöhen.
Zu den zentralen Aufgaben der Produktionslogistik gehört es, alle Produktionsfaktoren termingerecht in der richtigen Menge und Art in die Produktionsprozesse einzubinden. Um die Effizienz und Wertschöpfung der Produktionslogistik zu steigern, nutzen immer mehr Industrieunternehmen die Vorteile der Lean Logistik, um nicht-produktive Prozesse zu reduzieren.
Zu den Hauptaufgaben der Produktionslogistik zählen die Planung, Organisation, Steuerung, die Lagerung und Bereitstellung des klassischen Transports von Rohmaterialien, Hilfsstoffen, Betriebsstoffen, Waren, Produkten und Ersatzteilen zum Absatzlager.
Zu den wichtigsten Leistungen der Teams im Bereich der Fertigungslogistik gehören eine gute Optimierung von Logistics Dienstleistungen und Services. Der Transport an Händler und Endkunden B2B oder zu Endkonsumenten B2C fällt in den Aufgabenbereich der Absatzlogistik.