Die Ausgangssituation

Das österreichische Unternehmen Servus Intralogistics mit Sitz in Dornbirn, spezialisiert auf schienengebundene Transportroboter, plante seine ARC2 Familie zu innovieren.

Servus Intralogistics und A+K kannten sich bereits aus gemeinsam durchgeführten ARC2 Projekten. Für Servus lag es deshalb nahe, A+K für die Entwicklung eines Leitsystems für die neuen ARC3 Robots zu beauftragen.

Die Konzeptionsphase

In einem ersten Schritt erstellten die Systemarchitekten von Servus und A+K zwei Spezifikationen, eine enthielt alle Probleme die in der Anlagenplanung, Fertigung, Montage, Inbetriebsetzung, im Betrieb und in der Wartung beim ARC2 System existierten.

Die zweite Spezifikation enthielt alle Anforderungen, welche das neue ARC3 System zukünftig erfüllen musste.

Das neue Gesamtsystem, bestehend aus Fahrzeugen, Leitsystem, Schienen, Lagerbau, Elektrotechnik und vielem mehr wurde auf Basis dieser beiden Spezifikationen hin designend.

Es sollte keine einzige Einschränkung der bestehenden Baureihe ARC2 weiter existieren. Es mussten alle Anforderungen und Wünsche der Kunden für das neue ARC3 System erfüllt werden. Darüber hinaus musste das neue ARC3 System weit in die Zukunft gerichtete Ziele von Servus berücksichtigen.

Die Realisierung

Die Detailplanungen und Realisierungen wurden auf verschiedene Teams verteilt. Die Feinplanung und Softwareentwicklung des Leitsystems wurde von A+K in Herzogenaurach durchgeführt. Die Feinplanung und Programmierung der Onboard Software der Fahrzeuge wurde durch das Servus eigenen Team durchgeführt. Antriebstechnik, Akkutechnik, Funk, Positioniersysteme, Transponder und vieles mehr wurde durch weitere Spezialisten für Servus ARC3 explizit entwickelt.

Der Inhousetest

A+K testete das Leitsystem im Büro basierend auf Simulatoren vollständig durch. Die eigentlichen Automatisierungsobjekte konnten aber nur im Zusammenspiel mit den Fahrzeugen und SPSen an einer konkreten Anlage getestet werden. Hierzu installierte Servus in Dornbirn mehrere Demonstrationsanlagen,  in denen alle benötigten Automatisierungsobjekte wie z.B Weichen oder Heber vorhanden waren.

Die Pilotanlage

Nach der Fertigung und Montage der ersten Pilotanlage erfolgte die Inbetriebsetzung im gemeinsamen Team vor Ort beim Endkunden. Die während der IBS und im Hochlauf der Anlage gemachten Erfahrungen flossen direkt wieder in das Leitsystem und die Automatisierungsobjekte ein. Dadurch, dass das Leitsystem und die Automatisierungsobjekte updatefähig sind, können die Anlagen jederzeit mit weiter entwickelter Software aktualisiert werden.

Fazit

Es war ein herausforderndes Projekt, da die Durchlaufzeit für die komplette Planung, Realisierung und Inhousetests nur 12 Monate betrug.

Durch die Erfahrung von A+K mit dem ARC2 System, einer sehr guten und straffen Führung in der Projektleitung und der Leitung der einzelnen Teams konnte der Terminplan, wenn auch unter großen Mühen, dennoch gehalten werden.

Das Unternehmen Servus Intralogistics konnte zeitversetzt zur Entwicklung des Leitsystems ein eigenes Entwicklungsteam aufbauen. Dieses Team führt inzwischen die Entwicklung des von A+K entwickelte Leitsystem selbstständig weiter.

Servus Intralogistics verfügt heute über ein hochmodernes, wenn nicht sogar über das am Markt modernste Gesamtsystem von schienengebundenen Transportrobotern.

Leistungsumfang von A+K

  • Entwicklung der Systemarchitektur
  • Entwicklung der Grob- und Feinkonzeption
  • Entwicklung eines Autorouter Systems für die Fahrzeuge
  • Bestimmung der kostengünstigsten Fahrstrecken
  • Entwicklung der Versorgung der Fahrzeuge mit Umweltinformationen
  • Programmierung des Leitsystems in C#, MS SQL, Web, S7
  • Inhousetest mit Simulatoren
  • Integrationstests an der Demonstrationsanlage in Dornbirn
  • Gemeinsame Inbetriebnahme der Pilotanlage
  • Gemeinsame Inbetriebnahme ausgewählter Folgeanlagen
  • Übergabe der Entwicklungsarbeiten an das Servus Team
 

 

 

Kontakt

Jürgen Kohl, Geschäftsführer von Artschwager + Kohl

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Jürgen Kohl

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